Randschichthärten mit Lasern von ALPHA LASER

Längere Standzeiten durch Oberflächenhärten mit Lasermaschinen von ALPHA LASER

Verschleiß, Abrieb und Grübchenbildung stellen im Maschinenbau und in anderen metallverarbeitenden Industriezweigen große Herausforderungen dar. Wälzlager, Nockenwellen oder Zahnräder sind permanenter Beanspruchung ausgesetzt, sodass die Härte des Oberflächenmaterials über die Standzeit des Bauteils entscheidet. Durch Randschichthärten wird die Festigkeit des jeweiligen Werkstücks erhöht, ohne es spröde zu machen. Beim Laserhärten erhitzt ein leistungsstarker Diodenlaser die zu härtende Randschicht auf die Austenitisierungstemperatur. Martensit, ein sehr hartes Metall, entsteht durch die hitzeinduzierte Neuanordnung der Kohlenstoffatome im Metallgitter.  

Die punktuelle und rapide angestiegene Temperatur wird nach Eintreten der Randschichthärtung durch die Kälte des übrigen Bauteilvolumens abgekühlt. Die sogenannte Selbstabschreckung macht ein externes Kühlmittel zur Fixierung des gehärteten Zustands unnötig. Beim laserbasierten Randschichthärten mit dem flexiblen Laserhärtesystem AL-ROCK sind Einhärtetiefen von ca. 0,6 – 0,8 mm üblich, wobei einige Werkstoffe bis zu 2 mm tiefes Härten zulassen. Die Lasermaschine bearbeitet Spurbreiten von 5-30 mm (abhängig vom Werkstoff) problemlos und schnell.

Randschichthärten mit Lasersystemen von ALPHA LASER:

  • enorme Zeitersparnis durch minutenschnelle Anwendung
  • Bearbeitung selbst großer Bauteile ohne Ausbau und Transport
  • harte Randschicht und Oberfläche bei gleichbleibend zähem Bauteilkern
  • Überprüfung und Nachbearbeitung unmittelbar nach Abschluss des Randschichthärtens
  • konturgenaues Oberflächenhärten durch Laser
  • keine Kühlmedien erforderlich
  • verzugsarmes Ergebnis des Laserhärtens
Vorteile

Randschichthärten mit Laser – diese Vorteile halten Laserhärter von ALPHA LASER bereit

Der Einsatz von Lasern zum Randschichthärten ist nicht die einzige Methode, die in Industrie und Handwerk eingesetzt wird. Induktives Härten oder Flammenhärten nutzen ebenfalls Hitze, um die Austenitisierung von Stahl hervorzurufen. Um die Veränderungen im Metallgitter zu fixieren, verwendet die Flammenhärtung Kühlvorrichtungen, die beim Einsatz von Lasern überflüssig sind. Beim Induktionshärten muss die Oberfläche des Werkstücks nur gekühlt werden, wenn seine Masse nicht groß genug ist. Diese thermische Methode des Randschichthärtens ist jedoch ungenauer und unflexibler als das Härten mittels eines Laserstrahls. 

Laserstrahlhärten besitzt aber noch weitere Vorteile: Lasersysteme zum Randschichthärten beschleunigen den Bearbeitungsvorgang immens, was ein Vorteil gegenüber nichtaustenitisierenden Verfahren wie Nitrieren, Aufkohlen oder Einsatzhärten ist. Zudem können durch den Einsatz von Laserhärtern bereits geringe Stückzahlen und Losgrößen rentabel bearbeitet werden. Oberflächenhärten mithilfe von Lasern stellt eine schnelle und wirtschaftlich  attraktive Methode dar, beanspruchte Bauteil- und Werkzeugoberflächen widerstandsfähig und haltbar zu machen.

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