17.02.2017

EALA - EUROPEAN AUTOMOTIVE LASER APPLICATIONS


Die Informations- und Erfahrungsbörse für die Laserfertigungstechnologie im Automobilbau ist eine jährliche Plattform für namhafte Experten, die sich mit den Themen Laserfertigungsprozesse und Qualitätsstrategien intensiv beschäftigen.

Gemeinsam mit BWM präsentierte ALPHA LASER im Rahmen des Fachforums ein neu entwickeltes Lasersystem zum mobilen und flexiblen Reparaturschweißen für die manuelle Nacharbeit von Karosseriebauteilen. Damit lassen sich sehr einfach Poren, Durchschüsse und versetzte Nähte mit artgleichen Schweißungen manuell reparieren.

In der begleitenden Ausstellung stellte ALPHA LASER dieses Lasersystem AL-ARM mit Handteil und Visualisierung aus und erzeugte großes Interesse bei den Fachleuten.

 

Was ist denn so besonders am AL-ARM?

Das System ist extrem mobil, flexibel, hat eine Reichweite von 3,5 m, ist schnell eingerichtet und einfach zu bedienen. Es ist mit einem 450 W-Faserlaser ausgestattet und besitzt ein Handteil mit automatisierter Drahtzufuhr für eine Drahtstärke von 0,6 mm und automatischem Vorschub mit integrierter Gasdüse. Die Schweißnahtbreite kann stufenlos während des Schweißprozesses verstellt werden.

Das Laserschweißgerät wird durch eine 3D-Visualisierung vervollständigt. Diese wird über eine 3D-Laserschutzbrille (pass-through) realisiert, mit der man gleichzeitig die Umgebung und die Schweißaufgabe betrachten kann. Zusätzlich wird der Schweißbereich vergrößert, was eine gute Prozesskontrolle ermöglicht. Die prozessrelevanten Daten wie z.B. das Fadenkreuz können eingeblendet werden.

Besonderen Wert wurde auf Lasersicherheit gelegt: Der integrierte Sicherheitsdetektor erlaubt den Schweißprozess nur, wenn das Handteil auf dem Werkstück aufgesetzt wird. Damit wird vermieden, dass direkte Laserstrahlung unkontrolliert abgegeben wird.


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